Der Wunsch nach Pro­fes­sio­na­li­sie­rung im Event Manage­ment wuchs nach und nach

Frau Kästli, Sie arbeiten als Sachbearbeiterin bei der Glas Trösch AG und absolvierten den Lehrgang zur diplomierten Eventmanagerin – wie passt das zusammen?
Ich bin schon ewig im Verein «Melodia Goldach» aktiv. Wir haben an uns den Anspruch gestellt, anders zu sein als die klassische Wald-und-Wiesen-Dorfmusik. In den vergangenen Jahren entwickelten wir regelrechte Unterhaltungsshows: zwei Abende pro Jahr mit je 300 Personen im Publikum, 50 Musikern auf der Bühne, dahinter Techniker, eine Moderation, ein Drehbuch, eine Regie… Ich begann den Wunsch zu spüren, mich in diese Richtung zu entwickeln.

Können Sie das Gelernte auch bei Ihrem Arbeitgeber anwenden?
Konkret umsetzen kann ich es jetzt nicht. Doch ich hoffe, dass sich etwas ergeben wird. Was ich durch den Lehrgang aber auf jeden Fall gewonnen habe, ist die Überzeugung, dass ein Quereinstieg machbar ist. Der Ausbildungserfolg ist zudem nicht abhängig vom Alter. Im Gegenteil: wer Lebenserfahrung mitbringt und schon grössere Projekte organisiert hat, ist im Vorteil. Deshalb kann ich mir auch vorstellen, in meine Professionalisierung im Bereich der Kommunikation zu investieren.